ALKOHOLSUCHT:

FAKTOREN ZUR ALKOHOLSUCHT

Das kann mir nicht passieren. Ich brauche Alkohol nicht und kann jederzeit wieder
aufhören”, so mögen Sie vielleicht denken.
Aber so einfach ist dies mit der Suchtentwicklung nicht. Der Weg in die Alkoholabhängigkeit verläuft meist in 3 Schritten.

WORAN ERKENNT MAN EINE ALKOHOLABHÄNGIGKEIT ODER ALKOHOLSUCHT?

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Viel zu vertragen ist kein Grund, stolz zu sein, sondern ein Alarmzeichen, dass wir auf den Weg in die Sucht oder bereits abhängig sind. Alarmsignale und Anzeichen einer Alkoholsucht sind u.a.:

  • wenn wir ein Versteck mit alkoholischen Getränken anlegen
  • wenn wir im Büro auf unser Alkoholverhalten angesprochen werden
  • wenn wir Schuldgefühle nach dem Konsum von Alkohol empfinden
  • wenn wir nach dem Trinken Gedächtnislücken haben
  • wenn wir den Eindruck haben, nach dem ersten Glas nicht aufhören zu können
  • wenn wir morgens zittern und dies nach Alkoholkonsum besser wird
  •  wenn wir täglich trinken
  • Veränderungen in der Persönlichkeit (Stimmungsschwankungen, Gereiztheit, usw.)
  • Veränderungen im Erscheinungsbild (ungepflegtes Äußeres, Verwendung von viel
    Rasierwasser oder Parfüm, ständiges Pfefferminzlutschen)
  • Verändertes Arbeitsverhalten (häufige Fehlzeiten und Kurzerkrankungen, sinkende
    Arbeitsleistung und Arbeitsqualität, Unpünktlichkeit).
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Nach medizinischen Untersuchungen sind männliche Erwachsene gefährdet, wenn sie täglich mehr als 40 bis 50g reinen Alkohol (etwa 2-3 Flaschen Bier oder einen halben Liter Wein oder 4-5 Schnäpse) trinken, und Frauen, wenn sie mehr als 20g Alkohol trinken.

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Regelmäßiger, auch geringer, Alkoholkonsum, kann zu erheblichen körperlichen Schädigungen führen wie: Bluthochdruck, Krebs der Mundhöhle, Leberschäden, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse und der Magenschleimhaut, Impotenz

Die psychische Abhängigkeit ist dann vorhanden, wenn wir glauben...

nur noch durch den Alkohol Erleichterung zu bekommen bzw. eine bestimmte Situation nur mit Alkohol aushalten zu können

Es geht nicht mehr um das Genießen eines Gläschen Weins in geselliger Runde, wir trinken
wegen der positiven Wirkung auf unseren Körper. Wir trinken so lange, bis wir uns
benommen fühlen und locker sind.
Da der Körper sich an den Alkohol gewöhnt, brauchen wir immer größere Mengen, um die
gleiche Wirkung zu erzielen.